Weiterbildungsbeteiligung der Wirtschaft

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Jahr 2017 hat ergeben, dass 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland im Jahr 2016 betriebliche Weiterbildung angeboten haben. Dies entspricht einem finanziellen Gesamtvolumen von 33,5 Milliarden Euro und einer Pro-Kopf-Investition von 1.067 Euro jährlich.

Damit hält sich die Weiterbildungsbeteiligung der Wirtschaft auf sehr hohem Niveau und der positive Trend wird weitergeführt.

Knapp 84 Prozent der Unternehmen nutzen Weiterbildung, um die Produktivität zu erhöhen. Aber auch die Fachkräftesicherung, die Förderung überfachlicher Kompetenzen und der Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter zählen zu den Investitionsmotiven und werden von rund 80 Prozent genannt.
Der Wunsch, der sozialen Verantwortung bezüglich der Entwicklung der Mitarbeiter gerecht zu werden, spielt ebenfalls für über 80 Prozent der Unternehmen eine Rolle.

Die Weiterbildungserhebung zeigt, dass die Motivation der Unternehmen seine Mitarbeiter weiterzubilden auch ohne gesetzliche Regelungen in hohem Maße vorhanden ist. Dieser Sachverhalt bestätigt ein weiteres Mal, dass es ein Bildungszeitgesetz in Baden-Württemberg nicht bedarf. Ein solches Gesetz ist ineffizient, teuer und überflüssig.

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