Arbeitgeber Baden-Württemberg zur Diskussion über die Rückkehr zum Regelbetrieb an weiterführenden Schulen

Erstellt am: 23.06.2020

Dick: „Wir fordern eine konkrete Ansage noch vor den Sommerferien, was unter ‚Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen‘ zu verstehen ist“.

Zur Diskussion über die Rückkehr zum Regelbetrieb an den weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg erklärt Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg:

„Schüler, Eltern und auch Arbeitgeber benötigen dringend Klarheit darüber, wie es nach den Sommerferien mit dem Schulbetrieb weitergeht. Insbesondere berufstätige Eltern von Kindern in Kitas, Grundschulen, aber auch in der Unterstufe weiterführender Schulen brauchen eine verlässliche Betreuungsperspektive. Natürlich muss bei allen Konzepten, die die Rückkehr in die Schulen ermöglichen sollen, der Infektionsschutz an erster Stelle stehen. Eine zweite Infektionswelle mit einem erneuten flächendeckenden Lockdown können wir uns weder sozial, noch politisch oder wirtschaftlich erlauben. Deshalb fordern wir jetzt, noch deutlich vor den Sommerferien, eine konkrete Ansage der Kultusministerkonferenz und der Landesregierung, was unter einem ‚Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen‘ genau zu verstehen ist. Denn alle Beteiligten und Betroffenen benötigen genügend zeitlichen Vorlauf, um sich auf die Situation einstellen zu können. Zudem braucht es ein verbindliches Konzept, wie Lehrkräfte, die aufgrund gesundheitlicher Risiken vom Präsenzunterricht freigestellt sind, in verlässlichen digitalen Lernkonzepten eingesetzt werden.“