Zumeldung zum Bildungsmonitor 2018

Erstellt am: 08/15/2018

Baden-Württemberg hat im Bildungsmonitor 2018 erneut seinen guten vierten Platz verteidigt. Im Report wird insbesondere der erstmalig erfasste Bereich Digitalisierung im Ländervergleich positiv gewertet.

Die digitale Bildung im Land zeichne sich durch eine gute Förderung der Schülerkompetenzen, durch eine wirksame IT-Ausbildung an Hochschulen sowie durch starke Ergebnisse bei der Forschung aus. Stefan Küpper, Geschäftsführer für Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg, sieht darin eine solide Basis, die aber nicht über die gewaltigen Herausforderungen der Zukunft hinwegtäuschen dürfe: „Das betrifft die digitale Bildungsinfrastruktur genauso wie die Fortbildung von Lehrkräften, Dozenten, Ausbildern und Trainern oder die Weiterentwicklung von Bildungsplänen sowie von Ausbildungs- und Studienordnungen.“

Erfreulich sei, dass Baden-Württemberg sowohl in der beruflichen als auch in der Hochschulbildung stark ist. „Im Sinne der Fachkräftesicherung ist es eine gute Nachricht, dass wir die größte Erfolgsquote bei den Abschlussprüfungen in der dualen Ausbildung vorweisen können. Und auch unsere Hochschulen bringen viele Akademiker hervor, insbesondere in der stark gefragten Fachrichtung der Ingenieurwissenschaften“, sagte Küpper.

Weniger erfreulich sei dagegen die fortwährende Unterversorgung bei der Ganztagsbetreuung. Seit Jahren ist Baden-Württemberg im Hinterfeld bei Ganztagsangeboten in Kindergärten und Schulen. Dies wirke sich negativ auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus und hielte Fachkräfte vom Arbeitsmarkt fern.

Weitere Informationen: www.insm-bildungsmonitor.de