Ja zum Freihandel!

Erstellt am: 15.11.2018

Baden-Württemberg ist Exportland

Importe und Exporte des Landes

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Baden-Württembergs Wohlstand hängt stark vom Export ab: Allein in den vergangenen zehn Jahren ist das Volumen um gut ein Drittel gestiegen. Entsprechend ist es für die Wirtschaft des Landes essenziell, dass die globalen und insbesondere transatlantischen Handelsbeziehungen nicht künstlich erschwert werden.

Das Freihandelsabkommen CETA bringt nach Berechnungen der EU-Kommission den europäischen Unternehmen jährlich Einsparungen in Höhe von 590 Millionen Euro. Insbesondere kleine Unternehmen profitieren von CETA, da sie sich den bürokratischen Aufwand, der mit Exporten nach Kanada verbunden ist, am wenigsten leisten können. Es liegt auf der Hand, dass Baden-Württemberg mit seiner Wirtschafts- und Exportstruktur vom Freihandelsabkommen CETA überproportional profitiert.

Exportländer Baden-Württemberg

Baden-Württembergs Top 5 Exportländer

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Es profitieren aber auch die Verbraucher durch eine größere Auswahl an Produkten und Dienstleistungen. Entgegen der zahlreichen Kritik von Gegnern werden die europäischen Schutzniveaus nicht aufgeweicht. Die Waren und Dienstleistungen können nämlich nur dann auf dem EU-Markt angeboten werden, wenn sie mit den EU-Vorschriften konform sind.

Mit Blick auf diese Vorteile des Freihandelsabkommens erwarten wir von der Landesregierung ein klares und einheitliches Bekenntnis zu CETA. Die GRÜNEN Baden-Württemberg als Regierungspartei haben auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am 09./10. Dezember 2017 hingegen das Freihandelsabkommen CETA als nicht zustimmungsfähig abqualifiziert. Dafür haben wir kein Verständnis.

Gerade in einer Zeit, in der der US-amerikanische Präsident Trump die gewachsene internationale Wirtschaftsverflechtung grundsätzlich in Frage stellt, und ein Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU verhandelt wird, brauchen wir deutlich sichtbare Zeichen für eine Zusammenarbeit und für gemeinsame Wohlstandsgewinne.