Hundt: Wir müssen die schulische Lernwelt mit außerschulischen Praxiserfahrungen verknüpfen

Erstellt am: 10/17/2013

SCHWÄBISCH GMÜND/STUTTGART – Die Arbeitgeber Baden-Württemberg begrüßen die Pläne des Landes über ein Leitprinzip Berufsorientierung sowie ein eigenes Fach Wirtschaft und Berufsorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen.

„Für den Erfolg wird es entscheidend darauf ankommen, dass die schulische Lernwelt verknüpft wird mit außerschulischen Lern- und Praxiserfahrungen in der Wirtschaft“, sagte Professor Dr. Dieter Hundt, Präsident der Arbeitgeber Baden-Württemberg, am Donnerstag beim dritten Forum Bildungspartnerschaften in Ostwürttemberg.

Für eine erfolgreiche Verknüpfung böten die von den Arbeitgebern Baden-Württemberg mitgetragenen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT und die Bildungspartnerschaften zwischen Betrieben und Schulen die richtige und unverzichtbare Plattform. „Unsere Schülerinnen und Schüler wollen Wirtschaft erleben und erfahren, sie beklagen die heute mangelnde Berufsorientierung und das Fehlen von Praxis an den Schulen', so Hundt.

Diese Praxiserfahrungen sollten auch Lehrkräfte machen, die später für die Berufs-orientierung in den Schulen verantwortlich sind. „Deshalb ist es sinnvoll, dass bereits Lehramtsstudenten Praktika in Unternehmen absolvieren. Dazu bieten wir unsere Unterstützung an', so der Landes-Arbeitgeberpräsident.