Inklusion

Die Unterstützung beim Erhalt und bei der Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit schwerbehinderter Mitarbeiter ist ein grundsätzliches Anliegen der Arbeitgeber Baden-Württemberg.

Angesichts der demografischen Entwicklung ist dies nicht nur gesellschaftspolitisch wünschenswert, sondern betriebswirtschaftlich sinnvoll und volkswirtschaftlich notwendig. Eine inklusive Gesellschaft braucht alle Mitglieder.

Auf Bundesebene beteiligt sich die BDA an der Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Botschaften der Kampagne der Spitzenverbände der Wirtschaft „Inklusion gelingt!“ sollen dabei u.a. durch das Ausgleichsfondsprojekt „Wirtschaft inklusiv“ der Bildungswerke der Wirtschaft und der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation in die Regionen getragen werden.

Wirtschaft inklusiv wird zu Unternehmens-Netzwerk Inklusion

Am 1. April 2014 hat das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft mit der Umsetzung des Projektes „Wirtschaft inklusiv“ begonnen. Ziel war es, Unternehmen verstärkt für die Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu gewinnen und das Engagement der Wirtschaft für Inklusion zu verstärken und zu dokumentieren. Zu diesem Zweck wurden 2,5 Projektleiterstellen, sogenannte Inklusionslotsen, in Baden-Württemberg installiert. Die Inklusionslotsen sind in den jeweiligen Regionen aktiv auf Unternehmen zugegangen, um die vorhandenen Fachdienste, Einrichtungen, Organisationen und Institutionen der beruflichen Teilhabe und Rehabilitation behinderter Menschen bei den Unternehmen vorzustellen und entsprechende Ansprechpartner zu vermitteln.

Dabei wurden keine neuen Einrichtungen und Strukturen geschaffen, sondern die Inklusionslotsen sollten aus der Wirtschaft heraus die Betriebe unterstützen und spezifisches Knowhow vermitteln, damit vorhandene Strukturen, Unterstützungssysteme und Förderleistungen besser genutzt werden.

Die ersten Phase des Projekts wurde Ende 2016 mit großem erfolg abgeschlossen. Den Abschlussbericht können Sie hier einsehen.

2017 startete das Projekt in die zweite Runde und firmiert zukünftig unter den Namen "Unternehmens-Netzwerk Inklusion". Weitere Informationen erhalten Sie unter www.biwe-bbq.de

Das Projekt ist Teil eines Bundesprojektes, welches durch die Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) e. V. durchgeführt und über Mittel des Ausgleichsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finanziert wird.