Weiterbildungsbeteiligung der Wirtschaft

Eine Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Jahr 2014 hat ergeben, dass 86 Prozent der Unternehmen in Deutschland im Jahr 2013 betriebliche Weiterbildung angeboten haben. Das sind viel wie in keinem Jahr zuvor. Dies entspricht einem finanziellen Gesamtvolumen von 33,5 Milliarden Euro und einer Pro-Kopf-Investition von 1.132 Euro jährlich. Gegenüber der letzen Befragung aus dem Jahr 2012 ist dies eine Steigerung von gut 9 Prozent.

Insgesamt investieren die Unternehmen deutlich in betriebliche Weiterbildung. Auch das Volumen und die Intensität betrieblicher Weiterbildung nehmen weiter zu.

Die Unternehmen sehen in der Weiterbildung ein probates Mittel zur Fachkräftesicherung. Dabei besteht bei der Teil- und Nachqualifizierung von An- und Ungelernten noch das größte Ausbaupotenzial. Über die Hälfte der Mitarbeiter ohne Berufsabschluss beteiligen sich an keiner Wieterbildungsmaßnahme.

Diese Ergebnisse zeigen nach wie vor, dass es ein Bildungszeitgesetz in Baden-Württemberg nicht bedarf. Ein solches Gesetz ist ineffizient, teuer und überflüssig.

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