Sicherung von Produktionsarbeit

Die Industrie und ihre  Produktionsarbeit ist ein wesentlicher Faktor für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland. Umso wichtiger ist daher ihr Erhalt. Dazu gehören nicht nur die direkten Produktionsarbeitsplätze, sondern auch die indirekten Tätigkeiten sowie Dienstleistungen.

Denn tatsächlich enthalten Industrieprodukte große Dienstleistungsanteile. Dazu zählen Beratung, Planung, Konstruktion und Service. Ohne Produktionsarbeitsplätze gäbe es somit keine Perspektiven für qualifizierte Facharbeiter und Ingenieure. Ohne Produktion würde auch die Logistik abwandern, gefolgt von F+E.

Dazu kommt: Der hohe Anteil der Industrie- beziehungsweise Produktionsarbeit in Deutschland hat durch seine große Wertschöpfung dafür gesorgt, dass kein anderes Land in Europa die letzte Krise so gut bewältigt hat. Länder, die ihre industrielle Basis weitgehend aufgegeben haben, haben große Schwierigkeiten.

Es gilt, die Produktionsarbeit in Deutschland und Baden-Württemberg zu halten. Hierfür setzen die Arbeitgeber Baden-Württemberg an folgenden arbeitspolitischen Themenfeldern an:

  • Zukunftsorientierte Gestaltung der Arbeit in Deutschland 
  • Entwicklung und Erweiterung arbeitspolitischer Themen bei Mitgliedsunternehmen 
  •  Internationaler und nationaler Benchmark sowie Studienreisen 
  • Unterstützung bei Veränderungsprozessen und firmenspezifischen Prozessen 
  • Analyse und politische Auswertung von Umsetzungsergebnissen 
  • Netzwerkpflege bei Unternehmen, technischen Arbeitskreisen, Instituten sowie Gewerkschaften 
  • Publikationen, Veröffentlichungen, Vorträge, Tagungen

Industriedialog Baden-Württemberg

Die Arbeitgeber Baden-Württemberg begrüßen die von der Landesregierung initiierte Industrieperspektive Baden-Württemberg 2025. Die Industrie braucht stabile und attraktive Rahmenbedingungen sowie eine stärkere Akzeptanz in der Gesellschaft. Die Sicherung des Industriestandorts Baden-Württemberg sehen die Arbeitgeber Baden-Württemberg als oberstes Ziel.

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