Geschichte

Ende der 40er Jahre schlossen sich im damals noch nicht vereinigten Bundesland regionale industrielle Fachverbände zusammen:

  • Sozialrechtlicher Landesverband der Industrie für Württemberg-Baden (SLV), Stuttgart
  • Landesgemeinschaft der Industrie in Württemberg-Hohenzollern e.V. (LGI), Reutlingen
  • Verband der Südbadischen Industrie e.V. (VSI), Freiburg

Bereits Ende 1949 zeichnete sich dann die baldige Wiederherstellung der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung ab. Unter Federführung des SLV verständigten sich daraufhin die Spitzenverbände der verschiedenen Wirtschaftszweige auf einen gemeinsamen Auftritt in sozialrechtlichen Fragen. Dies führte am 6. März 1951 zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Württemberg-Badischer Arbeitgeberverbände (AGV), Stuttgart. Nach der Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg 1952 wurde der Name entsprechend in Arbeitsgemeinschaft Badisch-Württembergischer Arbeitgeberverbände geändert.

Die heutige Organisation Arbeitgeber Baden-Württemberg (Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e. V.) wurde am 28. Juni 1972 durch die Fusion des SLV und der AGV gebildet. Sie nahm zum 1. Januar 1973 ihre Arbeit auf. Zum selben Zeitpunkt traten die Mitgliedsverbände der LGI dem neuen Dachverband nach der Selbstauflösung der LGI bei. Im Juni 1982 erfolgte schließlich der Beitritt der Vereinigung Badischer Unternehmerverbände (VBU) als Rechtsnachfolgerin der VSI.

Die bisherigen Vorsitzenden/Präsidenten der Arbeitgeber Baden-Württemberg:

 

Dr. Hanns Martin Schleyer

1973 – 1977

Helmut Eberspächer

1978 – 1988

Dr. Rolf Lenz 

1988 – 1994

Professor Dr. Dieter Hundt

1994 – 2014

Dr.-Ing. Rainer Dulger

ab 18. Juli 2014