Ältere Arbeitnehmer beschäftigen

Die Arbeitgeber Baden-Württemberg fordern eine konsequente Fortsetzung des erfolgreichen Kurses für mehr Beschäftigung von Älteren und lehnen eine Politik der Frühverrentung ab.

Denn Fakt ist:

  • die demografische Entwicklung erfordert mehr Beschäftigung Älterer. Bis 2030 sinkt die Zahl der Beschäftigten zwischen 20 und 65 Jahren voraussichtlich auf ca. 42 Millionen. Dementsprechend würden im Vergleich zur heutigen Beschäftigungslage rund 4 Millionen Arbeitskräfte fehlen.

Deshalb

  • ist die Rente mit 63 ein kapitaler Fehler. Die langfristige Anhebung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 Jahre ist alternativlos.
     
  • müssen gesetzliche Hemmnisse gegen die Beschäftigung Älterer abgeschafft werden.
     
  • sollten auch in Tarifverträgen die Senioritätsprivilegien abgebaut werden, die der Beschäftigung oder Neueinstellung älterer Arbeitnehmer entgegenstehen.  
     
  • ist ein Ziel der betrieblichen Gesundheitsförderung, die Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit.
     
  • bedarf es flexibler, individueller Möglichkeiten zum Renteneintritt.
     
  • ist auch die Möglichkeit der befristeten Weiterbeschäftigung über das Regelrenteneintrittsalter hinaus begrüßenswert.

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